Pur Natur:

Ein Ferienpark mit großer Biodiversität

Snoek Puur Groen

Eine grüne Umgebung tut gut. Bei einer Wanderung durch die Natur wird der Kopf wieder frei. Zandvoort bietet alles: Strand, Dünen und Wald wechseln einander ab. Bei Qurios sorgen wir dafür, dass die Gäste schon am Morgen, sobald sie die Vorhänge aufziehen, die Natur spüren. Wenn wir einen neuen Park bauen, möchten wir die Natur so gut wie möglich schützen und zu ihrem Recht kommen lassen. Darum müssen wir schon in der Konzeptphase darüber nachdenken, wie wir den Park einrichten werden. Das ist eine große Verantwortung - und wir von Qurios teilen diese gerne mit unserem vertrauten Partner Snoek Puur Groen.

Douwe Snoek steht an der Spitze von Snoek Puur Groen, einem echten Familienbetrieb, gegründet von seinen Eltern. Letztes Jahr feierten sie das 40-jährige Jubiläum von Snoek Puur Groen. Kurz vor der Jahrhundertwende stieg Douwe in das Unternehmen mit ein und seit 2016 ist er der stolze Nachfolger und Eigentümer.

The insect hotel at the Clear Nature Cottage

„Möchte man wirklich nachhaltig arbeiten, dann muss man auf das große Ganze achten. Der Zusammenhang zwischen allen Komponenten rückt immer stärker in den Fokus."

Klares Denken

„Wir möchten immer so klar wie möglich über unser Tun reflektieren. Nicht nur über das Grün, sondern beispielsweise auch darüber, wie wir mit den Menschen umgehen. Mein Vater brachte mir vor langer Zeit bei, wie wichtig eine nachhaltige Beschäftigungsform ist. Warum sollte man einen Physiotherapeuten zu Hilfe holen, wenn man schon im Vorfeld die Ursache von Problemen aus dem Weg räumen und ein gesundes Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter schaffen kann?“

Grünes Blut

„Bei uns zu Hause hängt ein Foto von früher. Darauf sieht man mich mit ungefähr neun Jahren beim Rasenmähen. Im Nachhinein betrachtet ist das sehr bezeichnend für meinen Lebensweg: Ich wusste schon immer, dass ich genau das machen wollte. Grünes Blut fließt in unseren Adern, aber auch Unternehmergeist. Mit Leidenschaft arbeite ich mit an Innovationen und unterstütze Angestellte in ihrer Entwicklung. Das Unternehmen auf diese Art und Weise weiter zu führen, das bedeutet mir viel.“

Interesse an Nachhaltigkeit

„Derzeit wird der Nachhaltigkeit viel Aufmerksamkeit geschenkt. Auch unser Fachgebiet wurde davon beeinflusst, und das finde ich sehr gut. Doch wir müssen darauf achten, dass Nachhaltigkeit nicht zu einer abgedroschenen Phrase wird. Möchte man wirklich nachhaltig arbeiten, dann muss man auf das große Ganze achten. Das Essen auf unserem Teller wurde vom Koch zubereitet. Doch auch der Gärtner spielt eine wichtige Rolle dabei, ob die Mahlzeit schmeckt. Der Zusammenhang zwischen allen Komponenten rückt immer stärker in den Fokus. Ohne multidisziplinäres Denken lassen sich keine wirklich nachhaltigen Lösungen finden. Wir sollten daher gut auf unsere Partner hören und von ihnen lernen. Manchmal muss man dann eben eine Sache wieder komplett neu aufarbeiten, da man entdeckt hat, dass es doch besser und nachhaltiger geht. Auch innerhalb des Teams, das für Qurios arbeitet, wächst das Interesse an Nachhaltigkeit. Wir verstehen einander immer besser.“

Ein Ferienpark mit großer Biodiversität

„Es ist eine Herausforderung, um hier in Zandvoort die biologische Vielfalt zu vergrößern. Die richtige Pflanze am richtigen Ort – das ist an der Küste noch ein Stück komplizierter.

Durch die salzhaltige Luft klappt nicht alles gleich so, wie wir es möchten. Doch weil wir schon im Voraus aufschlussreiche Analysen von dem Gebiet angefertigt haben, können wir ein gutes Umfeld für diejenige Flora und Fauna schaffen, die hier natürlicherweise vorkommt. Uns ist es wichtig, mit dieser Umgebung in Verbindung zu bleiben.

So beziehen wir Grundwasserstände, Hitzestress, Luftströmungen und Lage in unsere Überlegungen mit ein. Indem wir das alles gut analysieren, können wir bei der Pflanzenauswahl einen Beitrag zu mehr Biodiversität leisten. Denn wenn wir es schaffen, ein paar zusätzliche Pflanzen beizusteuern, bieten wir auch anderen Insektenarten einen Lebensraum. In dieser Beziehung befinden wir uns hier auf einem sehr anspruchsvollen Gebiet.“

Sparsam mit Regenwasser

„Man kann nicht alles sehen, was wir geschaffen haben. Wenn es zum Beispiel in Zandvoort regnet, dann verschwindet kein einziger Wassertropfen in der Kanalisation. Wir haben Wasserspeicherbehälter im Grund verankert, in welche das ganze Regenwasser fließen kann. Um diese Behälter herum wurden Tücher gespannt, sodass das Wasser wieder langsam in den Sand zurückfließen kann. Dadurch vermeiden wir Schäden an der Umwelt, denn der Boden wird nicht länger weggespült. Die Bepflanzung erhält länger Wasser, wir sparen Abwasser und halten den Grundwasserspiegel gesund.“ Ein ähnliches System haben wir auch auf unseren Flachdächern. Auf ihnen bilden sich Wasserbecken, in denen Vögel baden können. Ein neuer Lebensraum entsteht. Es sind diejenigen Dinge, die man nicht immer gleich sieht, die einen großen Mehrwert liefern. Wir versuchen bei unserer Arbeit, dies in unsere Überlegungen mit einfließen zu lassen.“