Formel 1 in Zandvoort

Der Circuit von Zandvoort: seit über 70 Jahren im Rennen

Der Circuit von Zandvoort öffnete 1948 seine Tore. Schon bald sorgte diese außergewöhnliche Rennstrecke an der Küste für Aufmerksamkeit in der internationalen Welt der Rennfahrer. Seit 1952 wurden in Zandvoort offiziell Weltmeisterschaften ausgetragen.

Die 1960er-Jahre waren die Kampfjahre der legendären Rennfahrer Graham Hill, Jim Clark und Jackie Stewart. Jeder von ihnen gewann ein oder mehrere Male auf diesem Circuit mit den gefürchteten Kurven. Auch Wolfgang von Trips und Jack Brabham zeigten ihr Können auf der Zandvoorter Rennstrecke. In den darauffolgenden Jahren wurde der Circuit umgebaut und fantastische Rennen folgten bis zum Jahr 1985, damals wurde das letzte Formel-1-Rennen hier abgehalten. Als Sieger ging Niki Lauda hervor.

In den Jahren danach wurde die Rennstrecke eingekürzt und für Formel-3-Meisterschaften genutzt. Das „Formel-3-Masters“ wurde ins Leben gerufen. Da viele Masters-Gewinner später in der Formel 1 landeten, wuchs im Laufe der Jahre das internationale Ansehen von Zandvoort. Rennfahrer wie David Coulthard, Pedro Lamy, Enrique Bernoldi und Jos Verstappen schafften es in die Formel 1, weil sie bei den Masters of Formula 3 Erfolge verzeichnen konnten.

Weitere Beispiele für diesen Aufstieg in die F1 sind die Weltmeister Lewis Hamilton, Nico Hülkenberg, Valtteri Bottas und natürlich Max Verstappen.